Konzeption

Konzeption Katholischer Kindergarten St. Martin

1. Erstauflage November 2005 
2. weitere Auflagen von 2006 - 2013 
3. Neuauflage Juni 2014 
4. Auflage März 2015 
5. Auflage März 2016 
6. Auflage März 2017

7. Auflage März 2018

8. Auflage März 2019

 

1. Grußwort des Trägers

 

Liebe Eltern! 

unsere Konzeption möchte Sie über den Ansatz von Erziehung und Bildung in unserem Kindergarten St. Martin, Kleinrinderfeld, informieren. 

 

Dieser Ansatz fußt auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes. 

Was bedeutet dies als Konsequenz für Ihr Kind? 

 

Im Rundbrief des Caritasverbandes Würzburg vom Sept. 2001 Seite 11 finden wir nachfolgende Erläuterung: 

 

Das christliche Menschenbild setzt bei der Personalität des Kindes an und gründet darin, dass jedes Kind Gott erfahren kann als den, "der da ist" und sich selbst als Ebenbild Gottes bedingungslos von ihm angenommen weiß, mit der Zusage: "Es ist gut, dass es dich gibt."

  • Das Kind ist Mensch von Beginn an, es ist Person, Subjekt; deshalb gebührt ihm ebenso wie dem Erwachsenen Akzeptanz und Respekt.

  • Das Kind braucht Schutz und die Erfüllung seiner Grundbedürfnisse wie Versorgung, Liebe, Geborgenheit, Förderung und Bildung und Möglichkeiten eigenständiger Gestaltungsweisen alltäglicher Lebensvollzüge, in denen es sich weitgehend als Subjekt des Geschehens erfahren und sich selbst darstellen und realisieren kann.

  • Das Kind ist beziehungsfähig und gleichzeitig auf Beziehung zu anderen Kindern und zu Erwachsenen angewiesen. Zuwendung und Anerkennung sind grundlegende Voraussetzungen für alles Menschliche und vor allem für das kindliche Wachsen.

  • Das Kind ist neugierig auf seine Umwelt, die es mit seinen bereits ihm eigenen Fähigkeiten des Entdeckens und Begreifens erkundet. Es forscht und lernt mit allen Sinnen und benötigt dafür ausreichend Möglichkeiten, um sich spielerisch und schöpferisch mit seinem Lebensumfeld auseinanderzusetzen.

  • Das Kind braucht Freiräume, aber auch Grenzen, innerhalb derer es seine Beziehungen gestalten kann. Im alltäglichen Umgang lernt es, seine Vorstellungen und Wünsche zu artikulieren, aber auch die der anderen wahrzunehmen, für sie Verantwortung zu übernehmen. Es kann erproben und einüben

    • wie es sich behaupten und eigene Interessen durchsetzen, wie es auf andere eingehen, Rücksicht nehmen, ihnen helfen, mit ihnen Einigung aushandeln, gemeinsame Ziele verfolgen kann.

    • Kinder und Erwachsene sind in diesem Prozess gleichermaßen Lernende und Lehrende.

  • Das Kind verfügt über eine lebendige Vorstellungskraft und eine unverstellte Offenheit gegenüber den vielfältigen Erscheinungsformen und Vorgängen des Lebens, auch gegenüber dem Religiösen. Es sucht Antworten auf existenzielle Fragen seines Lebens, es sucht Orientierung und Sinnhaftigkeit. Deshalb braucht es Raum für eine kindgemäße religiöse Entwicklung.

In diesem Sinn sind wir bemüht, Ihr Kind zu fördern. 

Trägerschaft Sankt Johannesverein

 
2. Organisatorisches
 
2.1 Träger

 

St. Johannesverein Kleinrinderfeld e.V. 

1.Vorsitzende: Frau Eva Maria Linsenbreder 
Pfarrer-Walter-Str. 4 
97271 Kleinrinderfeld 

Tel.: 09366/907722 
E-Mail: e.linsenbreder@kleinrinderfeld.bayern.de

Geschäftsstelle:

Schönfelder Straße 2

97271 Kleinrinderfeld

Tel.: 09366/981 5676 (Di u.Do vormittags)

E-Mail: johannesverein@outlook.de

 
2.2 Lageplan
 
 
 
 
2.3 Öffnungszeiten und Schließtage
 
2.3.1 Öffnungszeiten

 

Kinderkrippe:

Montag - Donnerstag                 7.00 - 16.30 Uhr

Freitag                                            7.00 - 15.00 Uhr

 

Kindergarten:

Montag - Donnerstag                 7.00 - 17.00 Uhr

Freitag                                            7.00 - 15.00 Uhr

 

Kernzeit im Kindergarten:        9.00 - 12.00 Uhr

 

 
2.3.2 Schließtage
  • 3 Wochen Ferien im Sommer

  • 1-2 Wochen Ferien an Weihnachten

  • Rosenmontag und Faschingsdienstag

  • 1 Planungstag für das Personal

  • evtl. nach Kindergartenfest

 
2.4 Betreuungsangebot

 

In unserer Einrichtung können wir Kinder in fünf Gruppen betreuen. Davon sind zwei Gruppen Krippengruppen für Kinder von ca. 9 Monaten bis 3 Jahren, eine Übergangsgruppe (2,75- 4 Jahre) und zwei Kindergartengruppen für Kinder von 3 Jahren bis zur Einschulung.  Die Übergangsgruppe betreut die Kinder, die von der Krippe in den Kindergarten wechseln oder neue Kindergartenkinder. Der Wechsel in die Kindergartengruppe wird individuell auf die Bedürfnisse und den sozial-emotionalen Entwicklungsstand des einzelnen Kindes abgestimmt. In der Übergangsgruppe können die Kinder in einer kleinen Gruppenstärke in Ruhe ankommen, Abläufe des Kindergartenalltags kennenlernen und noch in einzelnen Bildungsbereichen gezielt gefördert werden, beispielsweise im Umgang mit Stift und Schere.


Das pädagogische Personal plant und gestaltet die Aufteilung und Eingewöhnung in den Gruppen.

 
2.5 Personal

 

 

In unserem Team arbeiten pädagogische Fachkräfte. Jede Kindergartengruppe wird von einer staatlich geprüften Erzieherin und von einer staatlich geprüften Kinderpflegerin betreut. In den Krippengruppen wird nach Bedarf zusätzlich noch eine dritte Fachkraft eingesetzt. Für Integrationskinder wird immer eine weitere Fachkraft auf Honorarbasis eingestellt. 

Unser Team ist eine Gruppe von Fachleuten, die durch pädagogische Zusammenarbeit verbunden ist. Teamarbeit ist eine berufliche Zusammenarbeit, welche durch kritische Überprüfung des gemeinsamen Tuns eine Verbesserung der fachlichen und persönlichen Qualitäten der Mitarbeiter anstrebt. Es ist eine Form reflektierter, partnerschaftlicher Zusammenarbeit, die berufliche Fähigkeiten und Kenntnisse jedes Einzelnen nutzt und sich in ständiger, spontaner Kooperationsbereitschaft gemeinsamen Zielen verpflichtet fühlt. 

In Teamsitzungen werden Probleme miteinander besprochen, Entschlüsse gemeinsam gefasst und in Zusammenarbeit in Angriff genommen. Hierdurch bleibt dem Einzelnen Spielraum, seine persönlichen Fähigkeiten dort einzusetzen, wo sie gefordert werden, sich auf seine Kollegen zu stützen, wo die eigenen Grenzen erreicht sind. Nur durch eine harmonische Zusammenarbeit kann unsere Arbeit am Kind sinnvoll und erfolgreich sein. 

Die Trägerschaft unserer Einrichtung ermöglicht dem Personal jedes Jahr an Fortbildungen teilzunehmen. Die jeweiligen Themen wählt das Personal aus den verschiedenen Kursangeboten, je nach Bedarf der Einrichtung und Lernfeldern jedes einzelnen aus. Um möglichst breit gefächerte und vielfältige Informationen im Team zu erhalten, besucht jeder von uns Fortbildungen zu unterschiedlichen Themen. Damit das ganze Team auch von der Fortbildung des Einzelnen profitieren kann, wird das erlernte Fachwissen in Teamsitzungen weitergegeben.

 
2.6 Monatlicher Elternbeitrag

 

Die Elternbeiträge richten sich nach den Einbuchungsstunden.

Beiträge ab 1. September 2019:

 

Kindergarten:

3 -  4 Std.                    105,- €

4 -  5 Std.                    110,- €

5 -  6 Std.                    115,- €

6 -  7 Std.                    120,- €

7 -  8 Std.                    125,- €

8 -  9 Std.                    130,- €

9 - 10 Std.                   135,- €

Die Mindesteinbuchungszeit beträgt bei Kindergartenkindern 3 - 4 Stunden.

In Anlehnung an die Gesetzgebung durch den Bayerischen Landtag wird der Kindergartenbeitrag für die Vorschulkinder um 100,- € je Monat reduziert.

 

Kinderkrippe:

2 -  3 Std.                     130,- €

3 -  4 Std.                     140,- €

4 -  5 Std.                     150,- €

5 -  6 Std.                     160,- €

6 -  7 Std.                     170,- €

7 -  8 Std.                     180,- €

8 -  9 Std.                     190,- €

9 - 10 Std.                    200,- €

2.7 Anmeldung für Kindergarten oder Kinderkrippe

 

Die jährliche Anmeldung ist im März oder April. Die Anmeldetermine werden rechtzeitig im Gemeindeblatt bekannt gegeben. 
Aufgenommen werden generell Kinder ab einem Jahr. In jede Krippengruppe nehmen wir vier Kinder ab 9 Monaten auf, wenn Eltern es aufgrund ihrer Arbeit benötigen. 
Nach telefonischer Vereinbarung werden auch während des laufenden Kindergartenjahres Anmeldungen entgegengenommen, wenn Plätze frei sind.

 
 
2.8 Konzeption

 

Die Konzeption ist eine verpflichtende Arbeitsgrundlage für die Fachkräfte unserer Einrichtung. Sie gibt Einblick in die Arbeitsabläufe und Grundlagen unserer Arbeit. Unsere Konzeption wird immer überprüft, überarbeitet und weiter entwickelt. 

Mit Aufnahme in unsere Einrichtung und der Unterschrift im Bildungs- und Betreuungsvertrag erklären sich die Eltern bereit, den Inhalt unserer Konzeption in ihrer jeweils gültigen Fassung mitzutragen.

 
 
3. Grundlagen für die pädagogische Arbeit
 
3.1 Prävention und Umsetzung des Schutzauftrages § 8a Sozialgesetzbuch (SGB) VIII

 

Der Auftrag, das Wohl des Kindes zu schützen, ist im SGB VIII in der Kinder- und Jugendhilfe festgelegt. Hier geht der § 8a direkt auf den Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung ein. 

Definition Kindeswohl: Ein am Wohl des Kindes ausgeprägtes Handeln ist welches sich an den Grundbedürfnissen von Kindern orientiert. Grundbedürfnisse von Kindern bestehen aus dem:

  • Bedürfnis nach beständigen liebevollen Beziehungen

  • Bedürfnis nach körperlicher Unversehrtheit und Sicherheit

  • Bedürfnis nach individuellen und entwicklungsgerechten Erfahrungen

  • Bedürfnis nach Grenzen und Struktur

  • Bedürfnis nach stabilen und unterstützenden Gemeinschaften

  • Bedürfnis nach einer sicheren Zukunft

 

Werden in der Einrichtung gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes bekannt, so hat das pädagogische Fachpersonal dem nachzugehen und gegebenenfalls bei der Abschätzung des Gefährdungsrisikos eine insoweit erfahrene Fachkraft beratend hinzuzuziehen. Die Eltern sind einzubeziehen sowie ggf. das Kind, sofern hierdurch der wirksame Schutz des Kindes nicht in Frage gestellt wird. 

Die pädagogischen Fachkräfte stehen in der Verantwortung, das Wohl der Kinder zu sichern, Gefährdungslagen rechtzeitig zu erkennen, zu bewerten und angemessen zu handeln. Das Wohl des Kindes ist die oberste Grundlage unserer Arbeit. Wir erleben die Kinder im Alltag und können bereits erste Anzeichen hierfür durch gezielte Beobachtungen der Entwicklung und der Lebenssituationen der Kinder erkennen und anhand von festgelegten Verfahrensschritten vorgehen, um das Kindeswohl sicher zustellen. Bei akuter Gefährdung ist es unsere Aufgabe, auf Inanspruchnahme geeigneter Hilfen hinzuwirken und die Eltern dabei zu unterstützen. In Zusammenarbeit mit den Eltern ist es uns wichtig bei einem Verdachtsfall auf Hilfsangebote der Kinder- und Jugendhilfe hinzuweisen und vermittelnd tätig zu sein.

 
3.2 Partizipation

 

Definition Partizipation: Mitwirkung, Mitgestaltung, Mitbestimmung und Teilhabe nennt man Partizipation. 

Wenn wir von Partizipation von Kindern sprechen, bedeutet das, dass Kinder aktiv den Kindergartenalltag mitgestalten. Jedes Kind erlebt seinen Alltag unterschiedlich, hat seinen Entwicklungsstand, eigene Interessen und macht individuelle Erfahrungen. Partizipation heißt aber nicht, den Kindern alles selbst zu überlassen. Es bedeutet eine altersgemäße Beteiligung am gemeinsamen Planen und Entscheiden. Die Wünsche und Ideen von Kindern sollen ernst genommen werden.

Durch gezielte Kinderkonferenzen oder die in der Freispielzeit beobachteten Themen entwickeln wir gemeinsam mit den Kindern Projekte. Während der Planungsphase und auch in der Durchführung sind die Kinder aktiv beteiligt und erarbeiten die Inhalte der Projekte mit uns gemeinsam. Im Morgenkreis wird der Tagesablauf besprochen und die Kinder haben die Möglichkeit, ihre Wünsche und Ideen einzubringen. In der Freispielzeit entscheiden die Kinder selbst, wo und mit wem sie spielen wollen. Am Nachmittag finden dienstags, mittwochs und donnerstags unsere Workshops statt, die nach dem Alter der Kinder aufgeteilt sind. Auch bei diesen Angeboten sind die Kinder am Entscheidungsprozess beteiligt

 
3.3 Integration / Inklusion

 

Nach Möglichkeit wollen wir Kinder, die behindert, von einer Behinderung bedroht oder in ihrer Entwicklung eingeschränkt sind gemeinsam in unseren Kindergartengruppen betreuen und fördern, um ihnen eine gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen zu ermöglichen. 

Unser Kindergarten sieht die Unterschiedlichkeit von Kindern (Entwicklung, Stärken und Schwächen, Religion, Herkunft) nicht als Einschränkung, sondern als Chance voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu bereichern. 

Wenn es die Bedingungen ( personell, räumlich usw. ) zulassen, versuchen wir unsere Einrichtung und das Bildungs- und Lernangebot nach den Bedürfnissen der Kinder zu verändern.

 
3.4 Erziehungs- und Bildungspartnerschaft

 

Bildung und Erziehung fangen in der Familie an. Familie ist in den ersten Lebensjahren der am stärksten wirkende Bildungsort. Eltern tragen die Hauptverantwortung für die Bildung und Erziehung ihres Kindes. 

Unsere Einrichtung und die Eltern sollen sich als gleichberechtigte Partner in gemeinsamer Verantwortung für das Kind begegnen. Wir wertschätzen die Eltern in ihrer Elternkompetenz und versuchen sie dabei zu unterstützen. Deshalb ist es uns ein Anliegen, die Eltern an den Bildungs- und Erziehungsprozessen teilhaben zu lassen. Unser Ziel ist es, dass sich Einrichtung und Eltern gegenseitig öffnen, sich austauschen und im respektvollen Umgang zum Wohl des Kindes zusammenarbeiten. Wir freuen uns immer, wenn Eltern ihr Wissen oder ihr Interesse in unsere Einrichtung einbringen. So erweitert sich auch das Bildungsangebot für die Kinder.

 
3.5 Bayerischer Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung

 

Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan ist Grundlage unserer pädagogischen Arbeit. An der Entstehung des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans beteiligt waren neben dem Staatsinstitut für Frühpädagogik die Verbände der freien Wohlfahrtspflege, die kommunalen Verbände, Fach- bzw. Lehrkräfte aus Tageseinrichtungen und Grundschulen, Vertreter des Staatsinstitutes für Schulpädagogik und Bildungsforschung, Vertreter der Fachakademie für Sozialpädagogik und Elternvertreter. 
Im Mittelpunkt des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans stehen die Bildungsbedürfnisse, die Kinder bis zur Einschulung für ihre optimale Entwicklung haben. Zielsetzung ist es, den Trägern und dem pädagogischen Personal einen Orientierungsrahmen und Anregungen an die Hand zu geben. Er versucht, Bildungs- und Erziehungsprozesse für Kinder von Geburt an bis zur Einschulung umfassend und systematisch zu beschreiben und so einen klaren Bezugsrahmen für die Arbeit in Kindertageseinrichtungen und für die Zusammenarbeit mit den Grundschulen zu schaffen. Er wendet sich gegen fachliche Beliebigkeit und tritt ein für Chancengerechtigkeit und hohe Bildungsqualität für alle Kinder. 

Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan ist somit Orientierungshilfe, Bezugsrahmen und Verständigungsgrundlage für die Konzeptionsentwicklung und Richtschnur für die Selbstevaluation der Einrichtungen zugleich.

3.6 Pädagogische Planung

 

 

Beobachtung

Durch das Beobachten können wir bestimmte Verhaltensweisen von Kindern besser verstehen. Wir erfahren von ihren Interessen und Fähigkeiten und bekommen einen Einblick über ihre Entwicklung, ihre Stärken und Schwächen. Durch regelmäßiges Beobachten erkennt man auch die Fortschritte und Erfolge in der Entwicklung des Kindes. Die Beobachtungen fließen in unsere Planung der pädagogischen Angebote ein, um jedes Kind individuell fördern zu können. 
Das Beobachten findet in 3 Formen statt. Das Sammeln von Produkten, z. B. gemalte Bilder, das freie Beobachten, z. B. laufende Notizen und das gezielte Beobachten durch spezielle Beobachtungsbögen (Sismik, Perik, Seldak, Vorschulbogen). Dies sind wichtige Voraussetzungen, um die Entwicklung des Kindes zu dokumentieren, sowie Verhaltensauffälligkeiten und Defizite frühzeitig zu erkennen, um dementsprechend handeln zu können. So können Eltern kompetent beraten werden und eine optimale Förderung des Kindes ist gewährleistet.

 

Planung

Die Planung unserer pädagogischen Arbeit setzen wir zum einen am Jahreskreislauf fest. Die Besonderheiten der Jahreszeiten, religiöse Feste werden aufgegriffen und individuell gestaltet. 
Zum anderen gestalten wir gemeinsam mit den Kindern Projekte, die in gezielten Kinderkonferenzen von den Kindern ausgesucht werden oder es entstehen Themen der Kinder, die wir in der Freispielzeit beobachten konnten. Die Kinder werden somit in ihrer Persönlichkeit ernst genommen, sie fühlen sich angenommen, was wiederum ihr Selbstbewusstsein und ihre Selbstständigkeit zu denken und zu handeln stärkt.

 
4. Pädagogische Ziele unserer Einrichtung

 

In unserer Einrichtung erleben die Kinder eine Gemeinschaft, in welcher jeder dazu gehören soll. Hierbei berücksichtigen wir die Individualität eines jeden Kindes und schaffen dem Kind Möglichkeiten, diese auszuleben. Jedes Kind unterscheidet sich durch seine Persönlichkeit und Individualität von anderen Kindern. Es ist unser Anliegen, die Kinder zu wertorientierten Verhaltensweisen hinzuführen, indem das pädagogische Personal christliche und andere Werte vorlebt und mit den Kindern bespricht, welche Bedeutung diese Werte für ihr eigenes Leben haben. Da wir ein katholischer Kindergarten sind, wollen wir den Kindern den christlichen Glauben im Alltag durch Beten und Singen näher bringen. Weiterhin erfahren sie die Freude am Feiern religiöser Feste und erleben dadurch ein lebendiges Kirchenjahr. 

Weiterhin sollen sich die Kinder nicht nur zu eigenverantwortlichen Menschen entwickeln, sondern auch Verantwortung für ihre Umwelt übernehmen. Unser Ziel ist es, die Selbständigkeit und Selbstverantwortung der Kinder zu fördern. Das Kind soll lernen eigene Bedürfnisse zu erkennen, zu äußern und danach zu handeln. Die Kinder sollen sich wahr- und ernstgenommen fühlen können. Wir unterstützen sie in ihrem Tun, bestärken sie Neues zu entdecken und Vertrauen in ihr eigenes Können zu haben. Grundlage hierfür sind positive Bindungen zu Hause und in unserer Einrichtung. 

Wir wollen den Kindern dabei helfen, soziale Kompetenzen zu erwerben. Hierbei stehen Beziehungsfähigkeit, Einfühlungsvermögen, Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit und Konfliktmanagement im Mittelpunkt. Gemeinschaftsfähig zu werden bedeutet, bereit zu sein, das soziale Miteinander zu gestalten, Beziehungen aufzunehmen und Freundschaften zu schließen, Verantwortung für sich selbst und für andere zu übernehmen sowie das Fühlen, Denken und Handeln anderer zu respektieren. Im Kindergartenalltag stehen sie in sozialer Interaktion zu anderen Kindern und Erwachsenen. Die Kinder lernen voneinander und miteinander. Wir versuchen ihnen ein gesundes Maß an Durchsetzungsvermögen sowie die Fähigkeit, Probleme zu lösen und mit Belastungen umzugehen, mit auf den Weg zu geben. 

Darüber hinaus ist es ein Ziel, dass die Kinder kognitive Kompetenzen erwerben. Sie sollen sich mit Farben, Formen und Zahlen  auseinandersetzen, eigene Problemlösungsstrategien und Herangehensweisen im Rahmen von Experimenten entwickeln. Wir regen die Kinder ebenfalls an, sich in allen Bereichen kreativ zu entfalten. Wir ermuntern sie frei und spontan zu erzählen, fantasievolle  Geschichten zu erfinden, nach eigenen Vorstellungen zu malen, zu singen oder auf Instrumenten zu spielen sowie die Vielfalt der Natur kennen zu lernen. 

Genauso wichtig sind die physischen Kompetenzen. Die Kinder sollen lernen für ihre Gesundheit Verantwortung zu übernehmen. Dazu gehören Hygienemaßnahmen selbständig auszuführen und das Kennenlernen einer gesunden Ernährung. Weiterhin erhalten die Kinder genügend Möglichkeiten ihre grob- und feinmotorischen Fähigkeiten zu entwickeln, ihren Bewegungsdrang auszuleben und Geschicklichkeit  zu entwickeln. 

In der Kinderkrippe speziell steht Geborgenheit und das Gefühl von Sicherheit in diesem Alter an erster Stelle. Wir wollen dem Kind eine sichere Basis geben mit verlässlichen Beziehungen zu Erwachsenen. Weiterhin werden wir gezielt die frühkindliche Sprachentwicklung unterstützen. Gegen Ende der Kleinkindzeit ist unser Ziel die Kinder pädagogisch und praxisorientiert an den Regelkindergarten heranzuführen.

 
 
5. Erziehungs - und Bildungsbereiche
 
5.1 Kindergarten
 
  1. Persönlichkeitserziehung 
    Grundlage unserer Arbeit ist es, die Kinder in ihrer Selbstständigkeit, ihrer Emotionalität und ihrem Selbstbewusstsein zu fördern und zu stärken, damit sie sich in ihrer Persönlichkeit positiv entwickeln und entfalten können. Immer dann, wenn das Kind ohne Hilfe etwas schafft, sich etwas allein zutraut, wird die Selbstständigkeit gefördert, wie z. B. beim An- und Ausziehen der Schuhe, nach dem Erziehungsgedanken von Maria Montessori: "Hilf mir, es selbst zu tun". Dies bedeutet: "Zeig mir, wie es geht. Tu es nicht für mich. Ich kann und will es selbst tun". Die Kinder müssen auch lernen mit ihren Gefühlen - Freude und Frustration - umzugehen, wenn sie beispielsweise etwas noch nicht können, bei Spielen verlieren oder bei Konflikten zurückstecken bzw. sich durchzusetzen. Darüber hinaus gehört zur Persönlichkeitserziehung die Vermittlung sozialer Werte. Soziale Fähigkeiten, wie z.B. sich in eine Gruppe eingliedern, an Regeln halten, Umgangsformen wie "bitte" und "danke" sagen, teilen, Rücksicht nehmen usw. begleitet die Kinder in ihrer gesamten Kindergartenzeit. 
     

  2. Religiöse Erziehung 
    Die religiöse Erziehung ist in unsere tägliche Erziehungsarbeit integriert. Sie ist nicht als separater Teil zu sehen, sondern sie greift in die sozialen Beziehungen und Lerninhalte über, beispielsweise beim Bitten und Danken, Helfen und Teilen, Fehler eingestehen und Verzeihen. Darüber hinaus hört das Kind durch religiöse Erzählungen und biblische Geschichten sowie Liedern und Gebeten von Gott und vom Wirken und Leben Jesu. 
     

  3. Interkulturelle Erziehung 
    Interkulturelle Erziehung begünstigt das konstruktive und friedliche Miteinander von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und sprachlichen Traditionen. In unserem pädagogischen Alltag werden andere Kulturen und Sprachen wertgeschätzt und wir stehen ihnen offen gegenüber. Den Kindern wird dadurch vermittelt, dass 2-sprachiges und mehrsprachiges Aufwachsen etwas ganz "normales" ist. Darüber hinaus entwickelt das Kind ein Bewusstsein für unterschiedliche Lebensformen und für ein selbstverständliches Zusammenleben verschiedener Kulturen. 
     

  4. Sprachliche Förderungen 
    Die Sprache ist das wichtigste Kommunikationsmittel des Menschen. Sie ist wichtig zur Entfaltung der Persönlichkeit. Weiterhin dient sie der geistigen und emotionalen Entwicklung des Kindes. Die Sprache ermöglicht den Ausdruck und die Verarbeitung von Gefühlen, dient dem Erwerb von Wissen und Denken, informiert und sozialisiert. Das Gespräch gehört im Kindergarten zu den wichtigsten Formen der Sprachförderung und findet sich in allen Spielen und Tätigkeiten wieder. So wird z.B. das Sprachverständnis des Kindes durch Erzählungen, Bilderbuchbetrachtungen und Liedern geweckt und erweitert. 
     

  5. Sinneswahrnehmung 
    Die wichtigste kindliche Beschäftigung ist das Spiel. Wenn wir uns allerdings Gedanken über sinnvolles Spiel machen, kreisen die Vorstellungen oft einseitig um Förderung und Vermittlung von Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Dabei wird allzu leicht außer Acht gelassen, dass Kinder noch ganz besonders darauf angewiesen sind, ihre Umwelt mit allen Sinnen zu erleben. Dazu gehören Sehen,  Riechen, Hören, Schmecken, Tasten, Körperwahrnehmung und Gleichgewichtssinn. Durch intensive spielerische Förderung der Wahrnehmungsfähigkeit unterstützen wir die gesunde Entwicklung der Kinder. So wird die gesamte Persönlichkeit der Kinder gefördert, ihre Fähigkeit zu fühlen, zu denken und zu handeln erweitert und vertieft. 
     

  6. Kognitive Förderung 
    Der kognitive Bereich steht in engem Zusammenhang mit der Wahrnehmungsfähigkeit. Hier geht es darum, gemachte Erfahrungen zu ordnen und Zusammenhänge zu begreifen, um diese auf andere Situationen übertragen zu können. Solche logischen Denkprozesse fördern wir durch Übungen der Konzentration, der Merkfähigkeit und das Erkennen von Gesetzmäßigkeiten. So schaffen wir zum Beispiel Möglichkeiten, bei denen sich die Kinder mit Formen, Zahlen und Farben auseinander setzen können.
     

  7. Motorische Fähigkeiten
     

    • Grob- und Feinmotorik 
      Grobmotorische Fähigkeiten und Fertigkeiten werden immer angesprochen und gefördert, sobald das Kind die Möglichkeit hat, sich zu bewegen, z.B. beim Spielen und Toben im Garten, bei Turn- und Rhythmikstunden, bei Bewegungsspielen (auch Kreisspiele), bei Spaziergängen, bei Wald- und Naturtagen (das Laufen über unebenen Boden, Stöcke und Wurzeln) usw. 

      Die Förderung der Feinmotorik bezieht sich auf alle Gelegenheiten, wo das Kind etwas mit seinen Händen und Fingern tut, z.B. beim Hantieren am Maltisch während der Freispielzeit, beim gezielten Basteln, beim Halten eines Stiftes, einer Schere, beim Umgang mit der Klebstoffflasche (Kraftdosierung) usw.
       

    • Bewegungserziehung
      Zu den grundlegenden Ausdrucksformen des Kindes zählt neben dem Spielen das "Sich Bewegen";  es hat einen natürlichen Drang dazu und Freude daran. In der frühen Kindheit ist Bewegung nicht nur für die motorische, sondern auch für die kognitive, emotionale und soziale Entwicklung und damit für die gesamte Entwicklung von großer Bedeutung. Das Kind erschließt und entdeckt die Welt und sich selbst zuallererst über Bewegung. Bewegungserziehung muss daher genügend Raum und Zeit im Tagesablauf haben. Wir versuchen, dem Kind viel Bewegungsfreiheit zu ermöglichen. 

      Turn- und Rhythmikstunden sind eine von vielen Möglichkeiten, Sicherheit in der Bewegungskoordination zu erlangen. Grundlegende Bewegungsformen, wie z.B. Laufen, Rennen, Hüpfen, werden auch außerhalb des Turnens spielerisch geübt, z.B. beim Fahrzeuge fahren im Garten.

     

  8. Musikalische Früherziehung 
    Bei der musikalischen Früherziehung gilt es, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Kinder unbeschwert äußern und mitteilen können, sei es mit der Stimme, auf Instrumenten oder durch Bewegung und Tanz. Musik ermöglicht eine Vielfalt von Sinneswahrnehmungen und fördert die gesamte Persönlichkeitsentwicklung des Kindes. Da Kinder das Hören von Musik häufig spontan in Bewegung umsetzen, werden hier zum einen die motorischen Fähigkeiten trainiert. Zum anderen wird auch die Phantasie und Kreativität beim Abbilden von Musik oder beim Verklanglichen von Geschichten angeregt. Die musikalische Förderung soll die Erfahrungswelt des Kindes erweitern. 
     

  9. Kreativitätserziehung 
    Kinder verfügen über ein deutlich erkennbares Maß an Kreativität. Kinder haben mit ihrer Spontanität, Neugier und Weltoffenheit die besten Voraussetzungen zur Entfaltung von Kreativität. Die einzelnen Elemente menschlicher Kreativität, wie das kreative Denken und das kreative Handeln, lassen sich mit geeigneten Methoden anstoßen, unterstützen und fördern. Gestalterische Tätigkeiten, z.B. mit verschiedenen Materialien, Gegenständen und Techniken experimentieren und hantieren, geben dem Kind Vertrauen in das eigene Tun. Beispielsweise beim freien Umgang mit Knete, beim Wasserfarbenmalen usw. Kreativ sein bedeutet nicht nur mit Farben, Materialien und Formen zu experimentieren, sondern auch nach Lösungen und Strategien bei bestimmten Aufgaben, Anforderungen und Angeboten zu suchen. 
     

  10. Umwelterziehung 
    Umwelterziehung nimmt im Elementarbereich traditionell ihren Ausgang von der Naturbegegnung, von Erlebnissen mit Tieren und Pflanzen. Der Umgang mit Naturmaterialien regt Phantasie und Kreativität in hohem Maße an. Es gilt, dieses Potenzial zu nutzen, den Kindern die Begegnung mit der Natur zu ermöglichen und ihnen darin vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten zu eröffnen, beispielsweise durch Spielen auf dem Spielplatz, Spaziergänge, Wald- und Naturerlebnistage. Wir möchten die Kinder nicht nur zum nachsorgenden Umweltschutz heranführen (z.B. im Wald Müll aufsammeln), sondern auch zum vorsorgenden (z.B. Müll trennen).Sie sollen motiviert werden, aktiv die Umwelt mitzugestalten und Verantwortung in Bezug auf Energieverbrauch, Umweltschutz und Klimawandel zu übernehmen. Die Sensibilisierung der Kinder für ihre Umwelt ist ein notwendiger Baustein für eine erfolgreiche und nachhaltige Umsetzung. Unter Umwelterziehung verstehen wir ebenfalls, den Kindern ihre nähere Umgebung vertraut zu machen. Dazu gehören Besuche beim Zahnarzt, Bäcker, Feuerwehr, ein Schulwegtraining mit der Polizei usw. 
     

  11. Naturwissenschaftliche und technische Erziehung 
    Kinder haben ein großes Interesse an Phänomenen der belebten und unbelebten Natur. Naturwissenschaftliche und technische Experimente leisten einen wesentlichen Beitrag, den persönlichen Bezug der Kinder zu ihrer Umwelt zu festigen und zu erhöhen. Sie nehmen Versuche mit allen Sinnen wahr und führen diese vor allem selbst durch. Durch Experimente lernen die Kinder Hypothesen und Ideen zu erstellen und diese auf ihre Richtigkeit durch Beobachten, Vergleichen, Beschreiben und Bewerten, zu überprüfen. Versuchsreihen und Experimente können sein:
     

    • Entwicklung einer Tulpe aus einer Zwiebel

    • Welche Lebensmittel schmecken süß, sauer, bitter, salzig?

    • Wirkung der Sonne auf das Wachstum von Pflanzen

    • Wie entsteht ein Regenbogen?

     

  12. Medienerziehung 
    Wir unterscheiden zwischen auditiven Medien (Radio, Kassettenrekorder, CD-Spieler), visuellen Medien (Fotos, Dias, Bücher) und audiovisuellen Medien (Fernsehen, Video, Computer). Medienerziehung ist ein wichtiger Bestandteil zeitgemäßer Bildung und Erziehung im Kindergarten. Mit Medien sollten sich Kinder in der Regel nicht allein, sondern gemeinsam mit anderen Kindern und den pädagogischen Fachkräften beschäftigen. So lernt das Kind, einen angemessenen Umgang mit bestimmten Medien wie Fernseher und Computer. 
     

  13. Mathematische Frühförderung 
    In der mathematischen Förderung ist es wichtig, dass das Kind die Welt der Zahlen mit guten Gefühlen verbindet und sich dieser Welt gerne, spielerisch und mit Ausdauer zuwendet. Entscheidend ist dabei nicht die Menge solcher Angebote, sondern der bewusste Umgang mit mathematischen Inhalten. Vieles, mit dem Kinder spielen und was sie bearbeiten, beinhaltet mathematische Erfahrungen, die möglicherweise nicht als solche bewusst wahrgenommen werden. Dazu gehört zum Beispiel das Nachbauen von Legofiguren, das Zählen der Wochentage und Jahreszeiten sowie Würfelspiele. 
     

  14. Geschlechtsbewusste Erziehung 
    Eine der zentralen Entwicklungsaufgaben von Kindern ist es, die eigene Geschlechteridentität zu entwickeln. Sie sind dabei aktive Gestalter ihrer Entwicklung. Das Fachpersonal wie auch die Eltern unterstützen die Kinder durch die Schaffung eines möglichst breiten Erfahrungsspektrums und ihre Vorbildfunktion. Zum einen werden die Teilnahmewünsche von Jungen und Mädchen an "typischen" Mädchen- bzw. Jungenaktivitäten unterstützt. Andererseits sollten aber Mädchen wie auch Jungen Zugang zu jeglichen Spiel- und Lernräumen ermöglicht werden, d.h. Buben können z.B. mit Puppen spielen und Mädchen Fußball. Gleichzeitig wollen wir den Kindern aufzeigen, dass es keine typischen Mädchen- und Jungenbilder gibt, die uns die Gesellschaft aber oft vorlebt: Frauen müssen nicht "schwach", sondern können auch "stark" sein und Männer nicht immer "stark", sondern auch mal "schwach". 
     

  15. Gesundheitserziehung 
    Die Kinder erfahren, dass regelmäßige Bewegung zu einer guten körperlichen Verfassung beiträgt, dass es wichtig ist, Muskulatur und Kreislauf zu trainieren, damit man sich im eigenen Körper wohl fühlt. Dazu gehört die tägliche Bewegung an der frischen Luft, die auch eine Stärkung des Immunsystems bewirken kann und die Abwehrkräfte stärkt. Durch Entspannungsübungen und Rückzugsmöglichkeiten in den Gruppenräumen bieten wir den Kindern aber auch Phasen der Ruhe, die sie in Stresssituationen nutzen können. Sie sammeln auch Kenntnisse, Gefahren zu erkennen, Unfälle zu vermeiden und auf sich zu achten. Den Kindern wird die Möglichkeit gegeben, an Zusammenstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln beteiligt zu sein, z.B. an Frühstück- und Kochtagen. Darüber hinaus lernen die Kinder, dass Hygiene und Körperpflege Krankheiten vermeiden und zum Wohlbefinden beitragen. Beispiele hierfür sind Hände waschen vor den Mahlzeiten, vor dem Zubereiten von Speisen und nach dem WC-Gang, aber auch das Niesen und Husten in die Armbeuge. Die Kinder sollen vom "versorgt werden" zum "sich selbst versorgen können" hingeführt werden. 
     

  16. Freispielzeit - was ist das? 
    Als Freispiel wird ein bestimmter Zeitraum bezeichnet, in dem sich das Kind eigenständig nach seinen Wünschen und Bedürfnissen ein Spiel aussucht und selbst entscheidet, wo, mit wem und wie lange es spielen möchte. Das Freispiel nimmt bei uns den größten Zeitraum im Tagesablauf ein, da das Spiel der ganzheitlichen Entwicklung des Kindes dient. 

    "Spielen bedeutet, lernen aus eigener Motivation". Im Freispiel wird besonders das Sozialverhalten gefördert. Das Kind lernt aus Eigeninitiative Kontakte zu knüpfen, auf andere Rücksicht zu nehmen, sich anderen anzupassen, Meinungen von anderen Kindern zu akzeptieren und Kompromisse zu schließen, aber auch sich und seine eigenen Interessen durchzusetzen. Das Freispiel gibt dem Kind die Freiheit, seine Spielzeit selbst zu gestalten und somit den Wechsel zwischen Ruhe und Bewegung selbstständig zu bestimmen. Es gibt dem Kind die Zeit, seine Tätigkeiten, sooft es will, zu wiederholen und zu üben, bis es die nötige Sicherheit hat. Das wiederum stärkt das Selbstvertrauen. Bei uns findet die Freispielzeit im Gruppen- und Nebenraum statt. Dabei stehen den Kindern die Puppenwohnung, die Bauecke, die Kuschel- und Bilderbuchecke, der Mal- und Basteltisch sowie Regelspiele und Konstruktionsmaterial zur Verfügung. 

    Um die Phantasie immer wieder neu anzuregen, werden regelmäßig im Jahr die Spielecken, die Tischspiele sowie das Konstruktionsmaterial ausgetauscht. Welche das sind, entscheiden die Kinder in einer Konferenz. 

    Zu bestimmten Zeiten wird am Vormittag oder am Nachmittag der Freispielbereich erweitert, so dass die Kinder andere Gruppen besuchen können oder sich mit deren Kindern im Gang treffen und beim Spielen, z.B. mit den großen Schaumstoffbausteinen, neue Kontakte zu knüpfen und sogar neue Freundschaften zu bilden. 

    Auch im Garten können die Kinder ihr Spiel durch Rutschen, Klettern, Wippen, Schaukeln, Sandspielen und vieles mehr eigenständig gestalten. 
     

  17. Gezielte Bildungsangebote 
    Die Vorschulerziehung beginnt nicht erst im Vorschulalter, sondern bereits mit Eintritt in den Kindergarten. Vorschulische Erziehung bedeutet für uns die Förderung aller Kinder in altersgetrennten und altersgemischten Gruppen. So erhalten auch die Drei- und Vierjährigen wesentliche Erziehungs- und Bildungsanreize und das Feld der Sozialerfahrung wird für alle Kinder erweitert. Unsere Erwartungen und Anforderungen an die Kinder sind altersbedingt unterschiedlich. Deshalb bedeutet Vorschulerziehung für uns


    Ausdauer, Konzentration, Genauigkeit, 
    Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein.


    Somit steigen unsere Erwartungen an das Pflichtbewusstsein des Kindes, das heißt, dass ein fünf- bis sechsjähriges Kind gewisse Aufgaben erfüllen muss. Im Gegensatz dazu leistet ein dreijähriges Kind Aufgaben freiwillig. Um den Vorschulkindern den Übertritt in die Schule zu erleichtern ist es wichtig, sie mit ihren zukünftigen Schulkameraden bekannt zu machen. 

    Dies erleichtern wir durch folgende Aktivitäten:
     

    Spieletreffs, HLL, mathematische Früherziehung, Ausflüge, 
    gruppenübergreifende Angebote, selbst bestimmte Freispielzeit, 
    Spielen im Garten


    Die Angebote und gezielten Beschäftigungen sind von der Erzieherin vorbereitete Aktivitäten, an denen das Kind teilnimmt. Diese gezielten Beschäftigungen können in der Großgruppe mit allen Kindern oder in Kleingruppen stattfinden. Die Kinder sollen in allen Persönlichkeitsbereichen gefördert werden. 

    Dies versuchen wir mit folgenden Angeboten zu erreichen:
     

    • Bilderbuchbetrachtungen

    • Erzählen und Lesen von Geschichten und Märchen

    • Klanggeschichten

    • Kreis-, Sing- und Fingerspiele

    • Kreativitätserziehung

    • Turnen / Rhythmik

    • religiöse Erziehung

    • Nahrungszubereitung

    • mundmotorische Übungen

    • Phantasiereisen

    • Naturerfahrungen/Waldtage

    • Sinnes- und Wahrnehmungsübungen

    • Verkehrserziehung

    • Erzählrunden

    • Anschauungen

    • Bewegung an der frischen Luft / Spaziergänge

 
 
5.2 Kinderkrippe


Alle Bildungs- und Erziehungsbereiche des Kindergartens finden auch in der Kleinkindgruppe statt, wobei die Schwerpunkte eine andere Gewichtung haben.
 

  1. Motorische Fähigkeiten 
    Kinder wollen groß werden und alles "begreifen".
    Wir wollen:      - Raum und Gelegenheit geben, den eigenen Körper zu erproben und zu entdecken.
                             - durch angenehme Materialien Wohlbefinden vermitteln.
                             - durch vielfältige Angebote dem Körper Möglichkeit zum freien Bewegen geben.
                             - vielfältige Angebote zur Entwicklung der Grobmotorik geben.
                             - vielfältige Angebote zur Entwicklung der Feinmotorik geben. 
     

  2. Sprachliche Förderung 
    Kinder lernen sprechen durch Nachahmung. Eine wertschätzende Haltung dem Kind gegenüber, die sich auch in der Sprache ausdrückt, ist die beste Grundlage damit Sprachentwicklung gut gelingen kann.
    Uns ist es wichtig:     - Freude an vielfältiger Kommunikation mit anderen zu ermöglichen.
                                        - Freude an vielfältigem Ausdruck zu unterstützen.
                                        - viele Alltagssituationen mit Sprache zu begleiten.
                                        - in ganzen, gut verständlichen Sätzen zu sprechen.
                                        - die Kinder zu ermuntern, Gegenstände und Erfahrungen zu benennen.
                                        - zuzuhören und nicht zu unterbrechen.
                                        - Freude an Sprache zu vermitteln.
                                       - Bilderbücher als emotionale Zuwendung erleben. 
     

  3. Kognitive Förderung 
    Es ist ein angeborener Drang des Kindes, die Welt zu entdecken und seinen Horizont zu erweitern. Spielerisch probiert es Dinge aus, entdeckt Zusammenhänge und kann dadurch seine Welt verstehen.
    Dabei sind unsere Ziele:

    •                            Begeisterung zu wecken, die Welt mit Neugierde zu erforschen.

    •                            vielfältige Anregungen der Sinne erfahren.

    •                            viele Möglichkeiten zum Erforschen geben.

    •                           Materialien zum Sortieren, Stapeln, Bauen zur Verfügung stellen.

    •                           Experimentiersituationen zulassen.

    •                           einen ersten Umgang mit Mengen und Zahlen zu ermöglichen.
       

  4. Religiöse Erziehung 
    Vom ersten Tag an wirken soziale Beziehungen und die Umwelt auf die Kinder ein. Eine positive Grundeinstellung ist wichtig, um den Kindern eine Orientierung zu geben.
    Sie sollen bei uns:

    •                         Anerkennung erfahren und sich wohlfühlen.

    •                         angenommen sein, mit ihrer individuellen Persönlichkeit.

    •                         Werte der Nächstenliebe und Achtung erleben.

    •                         mit anderen leben und dabei Gemeinschaft erfahren.

    •                         viele Möglichkeiten haben die Natur, Gottes Schöpfung zu erfahren.

    •                         Regeln, Rituale und Traditionen im Alltag erleben.

    •                         wichtige Feste (Geburtstag, Abschied sowie Feste im Jahreskreis) feiern.
       

  5. Freispielzeit  - soziales Lernen 
    Kinder unter drei Jahren brauchen Zeit und Räume, die sie auffordern:
     

    •                        durch aktives Handeln Erfahrungen mit Anderen zu machen.

    •                        zu experimentieren und zu forschen.

    •                        sich zu anderen zu gesellen, aber auch, sich zurück zu ziehen.

    •                        sich zu bewegen und zu entspannen.

    •                        selbst zu wählen, was und wie lange sie mit welchem Material spielen wollen.

      Kleinkinder kommen mit Bedürfnissen zur Welt, aber nicht mit einem Weltbild. Sie können nicht von Geburt an die Spielregeln des zwischenmenschlichen Zusammenlebens einhalten, sondern orientieren sich erstmal an ihren eigenen Bedürfnissen. Kindern zwischen   ein  und drei  Jahren fehlen schlichtweg die Worte und Strategien, um Konflikte verbal lösen zu können. Darum sind wir Fachkräfte gefordert, Kinder mit herausforderndem Verhalten, beispielsweise beißen oder kratzen, Orientierung und wohlüberlegt Einhalt zu gebieten. So werden sie mit der Zeit lernen, ihre Gefühle wie Trauer oder Wut in andere Bahnen zu lenken und dass sie als Person geschätzt werden. Entscheidend ist für uns auch, dem verletzten Kind im Konfliktfall die erste Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. So lernen die Kinder durch indirekte Kommunikation viel über die entstandenen Gefühle seines Gegenübers. 
       

  6. Gesundheitserziehung - Körperpflege 
    Kinder sollen sich sicher, wohl und gesund in ihrem Körper fühlen. 
    Wir unterstützen das durch:
                                  - angeleitete Pflegesituationen (regelmäßiges Händewaschen)
                                  - gesunde Ernährung und täglich frisches Obst aus dem Obstkorb
                                 -  Möglichkeit für Ruhephasen sowie Mittagsschlaf
                                  - angenehme Wickelsituationen mit Zeit und Ruhe für das einzelne Kind
                                  - gute Bedingungen zur Sauberkeitserziehung des Kindes
                                 -  regelmäßige Bewegung an der frischen Luft.
     

    Was die Sauberkeitsentwicklung betrifft machen sich erste Erfolgsschritte bemerkbar. Die Zusammenarbeit und Absprache mit den Eltern ist uns wichtig, denn nur so können wir auf die Bedürfnisse der Kinder reagieren. Wir Fachkräfte sehen uns in der Rolle des behutsamen und verständnisvollen Helfers an der Seite der Kinder. Wir sind sensibel für die Zeichen der Sauberkeitsentwicklung jedes einzelnen Kindes und begleiten jeden noch so kleinen Erfolgsschritt positiv auf dem Weg zur Sauberkeit. Sauberwerden ist ein Weg, der Zeit und Geduld braucht und Erwachsene, die diesen wohlwollend und ermutigend begleiten. Den Kindergarten ohne Windel zu besuchen ist für die Kinder ein wichtiger Reifeprozess, um fit zu sein für den Alltag als "großes Kind" im Kindergarten.
     

 
5.3 Bewältigung von Übergängen

 

Definition: Übergänge sind zeitlich begrenzte Lebensabschnitte, in denen gravierende Veränderungen in der Entwicklung stattfinden. Die gelungene bzw. misslungene Bewältigung kann Betroffene in ihren Entwicklungsprozessen vorantreiben, aber auch zurückwerfen. Übergänge werden von starken Emotionen und Stress begleitet, die auf einer individuellen Ebene bewältigt werden müssen.


Übergang von der Familie in die Kleinkindgruppe

Die Zeit der Eingewöhnung hängt vom Bedürfnis des jeweiligen Kindes ab. Eltern müssen sich hierfür 2-4 Wochen Zeit mit einplanen, in der sie in der Einrichtung bei ihrem Kind sind oder sich rufbereit in der Nähe aufhalten. 
Ein Kind, das neu in eine Einrichtung kommt wird mit viel Neuem konfrontiert. Um Verunsicherungen zu vermeiden, müssen die Eltern das Kind dabei begleiten. Im Beisein der Bezugsperson (diese sollte während der gesamten Eingewöhnung nicht gewechselt werden) kann das Kind das Leben in der Einrichtung erkunden und dabei immer wieder zur sicheren, vertrauten Basis zurückkehren. In dieser Zeit nimmt die Erzieherin behutsam Kontakt zu dem Kind auf. 
Wenn das Kind beginnt sich von der Mutter (Vater) zu lösen und eigenständig sich auf den Weg macht den Raum und die Kinder kennen zu lernen, übernimmt die Erzieherin ihre Funktion als Bezugsperson und reagiert auf die Bedürfnisse des Kindes. Sie spielt mit ihm, hilft ihm, baut Kontakt zu den anderen Kindern auf. Die Bezugsperson sitzt in dieser Zeit an einem bestimmten Platz und beobachtet. 
Nun findet ein erster Trennungsversuch, für einige Minuten statt. Die Erzieherin reagiert dabei auf die Bedürfnisse des Kindes und ist ganz für das Kind da. Wichtig dabei ist, dass die Mutter (Vater) sich von ihrem Kind deutlich verabschiedet. 
Diese Trennung wird je nach Reaktion des Kindes täglich ausgeweitet. 
Auch jetzt ist es wichtig, dass die Mutter (Vater) jederzeit erreichbar ist. 
Die Eingewöhnung gilt als abgeschlossen, wenn das Kind die Erzieherin als sichere "Basis" akzeptiert, das heißt zum Beispiel sich von ihr  trösten lässt. 
Jedes Kind ist anders und wir respektieren, wenn das Kind eine längere bzw. kürzere Eingewöhnungsphase benötigt.
 

Übergang in die Regelgruppe / Übergangsgruppe

Mit Erreichen des 3. Lebensjahres bzw. nach Einschätzung des individuellen Entwicklungsstandes wechseln die Kinder in die Übergangsgruppe / Regelgruppe. Um auch diesen Übergang harmonisch zu gestalten, finden bereits im Vorfeld Besuche der jeweiligen Gruppen statt, die vom Krippenpersonal begleitet werden (siehe auch "Gemeinsame Zeiten" im Tagesablauf). Die Eingewöhnung der Kinder ist ein Prozess über einen längeren Zeitraum und findet sowohl in der Übergangsgruppe wie auch in der Basisgruppe statt. Im Beisein des Krippenpersonals hat das Kind Zeit, die neuen Bezugspersonen, die Kinder und die Räumlichkeiten kennenzulernen. Die Kinder lernen alle Bezugspersonen im Kindergartenbereich gleichermaßen kennen, da alle Randzeiten in den Basisgruppen stattfinden.
 

Übergang Familie - Kindergarten / Übergangsgruppe

Unsern Kindern und ihren Eltern werden vielfältige Einstiegshilfen angeboten, wie z. B. gemeinsame Probebesuche vor dem Kindergarteneintritt oder die längere Anwesenheit der Eltern während der ersten Tage. 
Probebesuche und die Anwesenheit der Eltern helfen dem Kind, die neue Umgebung kennen zu lernen, erstes Vertrauen zu fassen und Kontakte zu knüpfen. Darüber hinaus dürfen sich die Kinder etwas aus ihrer zukünftigen Gruppe ausleihen, beispielsweise ein Spielzeug, welches sie am ersten Kindergartentag wieder mitbringen. 
Außerdem bekommen sie das Gruppensymbol als Zeichen für ihre Zugehörigkeit zu der Gruppe, in die sie kommen werden. Diese Einstiegshilfen lassen sich fortsetzen durch die Übernahme von Patenschaften durch ältere Kinder und durch Kennenlernspiele, die den Beziehungsaufbau zu den Erzieherinnen, zur Gruppe und zu den einzelnen Kindern ermöglichen. Nach der ersten Eingewöhnung in ihrer Basisgruppe gehen die Kinder ebenfalls mit in die Übergangsgruppe, um dort in kleiner Gruppenstärke die Abläufe des Kindergartenalltags kennenzulernen und noch in einzelnen Bildungsbereichen gezielt auf die Großgruppe vorbereitet zu werden, beispielsweise Farben kennenlernen, Umgang mit Stift und Schere sowie sozial-emotionale Kompetenzen.
Im Aufnahmegespräch und am Informationselternabend erhalten die Eltern bereits ausführliche Informationen zum Übergang und werden darauf vorbereitet, dass anfängliche Eingewöhnungsprobleme des Kindes der Normalfall sind.
 

Übergang Kindergarten - Schule

Die Schulvorbereitung ist eine Aufgabe des Kindergartens, die bereits mit der Aufnahme des Kindes eine gewisse Bedeutung erlangt und sich auf alle Bildungs- und Erziehungsbereiche bezieht, z. B. Sprachförderung, mathematische Früherziehung, kognitive Förderung, Sozialverhalten und vieles mehr. Eine intensivere Schulvorbereitung mit allen angehenden Schulkindern erfolgt im letzten Jahr. Im Rahmen gezielter Kleingruppenarbeit werden mit den Vorschulkindern jene Anforderungen eingeübt, die von der Schule erwartet werden, beispielsweise das Vorschulprojekt Hören - Lauschen - Lernen (Buchstaben, Laute, Satzbau), Merkfähigkeit, Aufmerksamkeitssteuerung, Konzentrationsübungen, logisches Denken usw. 
Für eine gelingende Schulvorbereitung und Übergangsbewältigung ist eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von Eltern, Kindergarten und Grundschule erforderlich. Die Kooperation von Kindergarten und Grundschule besteht zu einem wesentlichen Teil aus gegenseitigen Besuchen, bei denen Erzieherinnen, Lehrkräfte und Kinder in Kontakt kommen. Typische Besuchssituationen sind:
 

  • Lehrkräfte besuchen den Kindergarten, um die Partnerinstitution Kindergarten näher kennen zu lernen, was Hospitationen einschließt,  oder in Abstimmung mit dem Kindergarten den einzuschulenden Kindern Bildungsangebote zu machen oder einen Vorkurs durchzuführen. Die Lehrkräfte kommen hierbei zwangsläufig mit allen Kindern in der Einrichtung in Kontakt.

  • Die Kinder besuchen die Grundschule in Begleitung mit ihren Erzieherinnen. Für Kinder, deren Einschulung ansteht, sind Schulbesuche wichtig, um den neuen Lebensraum Schule und die neuen Bezugspersonen frühzeitig kennen zu lernen. In Absprache mit der Schule besteht die Möglichkeit, dass Lehrkräfte speziell für diese Kinder in der Schule spielerisch gestaltete Unterrichtseinheiten anbieten oder einen Vorkurs durchführen.

  • Erzieherinnen besuchen die Grundschule, um die Partnerinstitution Grundschule näher kennen zu lernen bzw. am Schulunterricht oder Vorkurs zu hospitieren. Im Rahmen der Unterrichtshospitation können sie zugleich ihre "ehemaligen" Kinder erleben und sehen wie es  ihnen in der Schule ergeht. Diese Eindrücke geben eine wichtige Rückmeldung an das pädagogische Personal.


Eine intensive Schulvorbereitung und damit Fachgespräche, in denen sich Kindergarten und Grundschule über einzelne Kinder namentlich und vertieft austauschen, findet in der Regel erst im letzten Jahr vor der Einschulung statt. Bei der Anmeldung werden alle Eltern um ihre Einwilligung ersucht, solche Fachgespräche bei Bedarf und in Absprache mit den Eltern führen zu dürfen. Bei Kindern, die an einem "Vorkurs Deutsch" teilnehmen sollen, findet im vorletzten Kindergartenjahr ein Informationsgespräch statt. An einem "Vorkurs Deutsch" nehmen jene Kinder mit Deutsch als Erst- oder Zweitsprache teil, die einer gezielten Begleitung und Unterstützung bei ihren sprachlichen Bildungs- und Entwicklungsprozessen bedürfen.  Die Vorkursteilnahme verbessert die Startchancen der Kinder in der Schule. Dem Vorkurs geht eine Erhebung des Sprachstandes des Kindes in der ersten Hälfte des vorletzten Kindergartenjahres voraus. Er beträgt 240 Stunden, die Kindergarten und Grundschule je zur Hälfte erbringen. Der Kindergartenanteil beginnt in der zweiten Hälfte des vorletzten Kindergartenjahres mit 40 Stunden und setzt sich im letzten Jahr mit 80 Stunden fort. Die Schule erbringt im letzten Kindergartenjahr 120 Stunden Vorkurs. Für interessierte Eltern besteht die Möglichkeit zur Hospitation am Vorkurs.

 
 
6. Tagesablauf

6.1 Kindergarten
 
  • Morgenkreis 
    Dazu treffen wir uns alle im Sitzkreis. Nach der Begrüßung (z.B. durch ein bekanntes Lied) besprechen wir den Tagesablauf, die Kinder äußern Wünsche, haben die Möglichkeit Konflikte oder Erlebnisse in der Gruppe zu besprechen. 
     

  • Freispielzeit 
    Während den selbstbestimmen Freispielzeiten stehen die Gruppentüren offen. Das heißt, die Kinder können andere Gruppen besuchen oder mit Freunden aus anderen Gruppen in der Aula spielen. Dabei knüpfen sie Kontakte zu Kindern aus anderen Gruppen, wodurch neue Freundschaften entstehen können. Sie lernen auf andere Kinder Rücksicht zu nehmen und Gruppen- sowie "Eckenregeln" der anderen Gruppen einzuhalten. 
     

  • Aufräumen 
    Ein bestimmtes Signal (z.B. Triangel) oder ein Lied ist das Zeichen zum Aufräumen. Das heißt, alle Kinder helfen mit, die Spielsachen ordentlich an den richtigen Platz zu räumen. 
     

  • Frühstück 
    Bei uns gibt es das gemeinsame Frühstück. Vor jeder Mahlzeit gehen die Kinder zum Händewaschen und dann beten wir gemeinsam. Die Kinder essen dabei ihr mitgebrachtes Pausenbrot. 
    Getränke wie Tee, Saft oder Wasser stehen den Kindern immer zur Verfügung. 
     

  • Gezielte Beschäftigungen 
    Gezielte Angebote wie kreatives Gestalten, Experimente, Bewegungserziehung, musikalische Förderung, Bilderbuchbetrachtungen und Märchen sowie Sinnes-, Anschauungs- und Entspannungsübungen finden in altersgerechten Kleingruppen oder in der Gesamtgruppe statt. Die gezielten Angebote hängen von laufenden Projekten in den Gruppen ab oder vom Jahreskreis. 
    Gelegentlich treffen wir uns einfach im Sitzkreis und spielen gemeinsam alte und neue Kreisspiele sowie Klatsch-, Kim- oder Fingerspiele. 
     

  • Spiel im Garten, Spaziergänge, Naturtage 
    Jedes Kind zieht sich soweit an, wie es alleine kann. Dann hilft Einer dem Anderen. Wenn alle fertig sind, gehen wir gemeinsam in den Garten. Dort können sich die Kinder beim Sandspielen, Fahrzeuge fahren, Rutschen, Klettern, Schaukeln, Wippen u v m. austoben. 
    Das regelmäßige Spielen und Bewegen an der frischen Luft zu allen Jahreszeiten ist fester Bestandteil unseres Tagesablaufs.
     

  • Gemeinsames Mittagessen 
    Am Mittag treffen sich die Kinder in ihren Gruppen zum gemeinsamen Mittagessen. Die Kinder essen ihr mitgebrachtes Pausenbrot. Es besteht auch die Möglichkeit, das von Zuhause mitgebrachte Essen zu erwärmen. 
    Das gemeinsame Essen ist ein wichtiger Teil in unserem Tagesablauf, denn es bietet den Kindern Orientierung. 
    Außerdem fördert es das Gemeinschaftsgefühl und bietet Platz für Gespräche.

6.2 Kinderkrippe
  • Das Ankommen 
    Von 7.00 bis spätestens 9.00 Uhr werden die Kinder in der Gruppe begrüßt. Dabei wird jedes Kind individuell willkommen geheißen und nach einem kurzen Abschiedsritual in die Spielgruppe integriert. 
     

  • Erste Spielphase 
    Die Kinder beginnen ihren Tag mit einer gemeinsamen Freispielphase, in der sie sich ihrer Bedürfnisse entsprechend Spiele selbst auswählen, sowie Spieldauer und Spielkameraden bestimmen und wechseln dürfen. 
     

  • Morgenkreis 
    Im Morgenkreis um 9.00 Uhr erlebt sich das Kind das erste Mal als Teil der Gruppe. Im Morgenkreis stärken wir die Lernkompetenz auf spielerische Art. Wir singen und üben den musikalischen Bereich mit Finger- und Bewegungsspielen. Beim Zählen der anwesenden Kinder sind wir im mathematischen Feld und indem wir uns begrüßen und wahrnehmen, stärken wir die soziale Kompetenz. Wir beginnen und beenden unseren Morgenkreis immer mit einem festen Lied. 
     

  • Das gemeinsame Frühstück 
    Ab 9.15 Uhr treffen sich alle Kinder zum gemeinsamen Frühstück. Hier haben sie die Möglichkeit ihr Frühstück von zu Hause oder frisches Obst und Gemüse aus dem Obstkorb zu sich zu nehmen. Bevor wir beginnen, danken wir Gott mit einem kleinen Gebet (Gebetswürfel). Wir wünschen guten Appetit und lassen es uns schmecken. Das Reinigen von Gesicht und Händen schließt diese Phase ab. 
     

  • Zweite Spielphase 
    Nachdem die Kinder das gemeinsame Frühstück beendet haben können sie selbständig Bilderbücher ansehen oder eigenständigen Spielaktivitäten in den jeweiligen Spielbereichen nachgehen. Während dieser Phase oder nach Bedarf werden die Kinder nun gewickelt. Beim Wickeln gehört dem Kind die volle Aufmerksamkeit. Danach kann das Kind wieder in Bewegung kommen und im Spiel selbständig agieren. Wir ermutigen die Kinder zu aktiver Teilnahme am Spiel und begleiten unser Tun immer mit Worten. 
     

  • Die Aufräumphase mit Rituallied 
    Vor den Mahlzeiten wird der Gruppenraum gemeinsam von Kindern und Erzieherinnen aufgeräumt. Im Vordergrund steht dabei, den Kindern die Verantwortung für ihre Spielmaterialien zu vermitteln, diese an ihren jeweiligen Platz zurück zu bringen und in der Gruppengemeinschaft wieder Ordnung zu schaffen. 
     

  • Besondere Aktivitäten 
    Wir greifen Jahreszeiten, religiöse Feste, die Vorlieben, Interessen und Ideen der Kinder für pädagogische Angebote auf, die am Vormittag stattfinden können. Durch verschiedene Materialien, die wir zur Verfügung stellen, regen wir die Neugierde, Fantasie und Vorstellungskraft der Kinder an. Bei uns dürfen sie Wahrnehmungsforscher (Mit allen Sinnen die Welt entdecken), Klangdetektive (Unsere Welt ist voll von Klängen und Instrumenten), Handwerksmeister (Die Welt der Farben und verschiedenen Bastelmaterialien in ihre Vielfalt entdecken) und Sprachforscher (Die Welt der Lieder, Reime, Sprechverse und Bücher erleben) sein. 

    Je nach Wetterlage ziehen sich die Kinder für den Garten an. Da jedes Kind Gelegenheit erhalten soll, sich möglichst alleine oder auch unter Anleitung der Erzieherin anzuziehen ist hierfür genügend Raum und Zeit nötig. 
    Im Garten bzw. auf der Terrasse bewegen sich die Kinder auf vielfältige Weise mit Freude und Spaß an der frischen Luft und unternehmen mit dem Krippenbus kleine Spaziergänge in die Nachbarschaft. 
     

  • Das gemeinsame Mittagessen 
    Nach Aktivitäten im Freien waschen alle Kinder vor dem Mittagessen ihre Hände. Ab 11.30 Uhr treffen wir uns am Esstisch. Das mitgebrachte Essen wird erwärmt und die Kinder essen gemeinsam. 
     

  • Die Mittagsruhe 
    Je nach Bedarf bieten wir eine Mittagsruhe für die Kinder an. Nach der Zeit der Bewegung, des Spielens und Lernens sind Ruhephasen zum "Auftanken" wichtig. Für den Mittagsschlaf hat jedes Kind seinen eigenen Schlafplatz und darf seinen eigenen "Schlafbegleiter" (Schnuller, Kuscheltier, ... ) mitbringen. Die Kinder, die nicht schlafen, können in der Zeit in ruhiger und gemütlicher Atmosphäre mit der Fachkraft Bücher anschauen, malen oder einfach spielen.


In unserem Kindergarten finden auch gemeinsame Zeiten statt, in der die Kinder aus der Krippe gemeinsam mit den Kindern aus den Regelgruppen spielen. Vor dem Wechsel in die Kindergartengruppe bekommt jedes Krippenkind ein größeres Kind (z.B. Vorschulkind) als Paten. Dieses Kind besucht dann sein Patenkind in der Krippe bzw. zeigt dem Jüngeren die Gruppe, in die es später wechselt. 
Die Kinder dürfen sich während des Freispiels gegenseitig besuchen. In Absprache mit der jeweiligen Gruppenerzieherin werden dabei auch die Jüngsten mit einbezogen. 
Durch dieses offene Arbeiten lernen bereits unsere Jüngsten die Kinder aus den Kindergartengruppen kennen. Dies unterstützt und erleichtert später den Übergang von der Krippe in die jeweilige Kindergartengruppe.

 
7. Gruppenübergreifende Angebote und Basisgruppen


Wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit sind gruppenübergreifende Angebote. Die Kinder knüpfen im Kindergartenalltag immer wieder über ihre Gruppe hinaus Kontakte zu anderen Kindern. In der selbst bestimmten Freispielzeit stehen unsere Gruppentüren immer offen. Die Kinder haben die Möglichkeit sich gegenseitig zu besuchen, die Spielbereiche der anderen Gruppe auszuprobieren oder sich in der Aula/im Gang bei regelmäßig wechselnden Spielangeboten zu treffen. Darüber hinaus machen wir gemeinsame Ausflüge im Dorf, gehen auf die öffentlichen Spielplätze oder treffen uns einfach auf unserem Außenspielbereich. Im Kindergartenbereich finden an den Nachmittagen dienstags, mittwochs und donnerstags sogenannte Workshops statt, die nach dem Alter der Kinder aufgeteilt sind. In regelmäßigen Kinderkonferenzen entscheiden die Kinder, welche Angebote oder Projekte sie nach und nach durchführen möchten. 
Gemeinsam mit allen Kindern werden die Feste im Jahreskreis gefeiert. Sie symbolisieren die Zusammengehörigkeit und Gemeinschaft aller Kinder unserer Einrichtung. 

Die Zugehörigkeit zu einer Basisgruppe gibt den Kindern Sicherheit, Geborgenheit und Orientierung. Innerhalb dieses sicheren Rahmens fällt es gerade jüngeren Kindern leichter, ihren Platz zu finden und sich frei zu entfalten.

 
8. Das letzte Kindergartenjahr

Gezielte Vorschulangebote:
H L L    Hören  Lauschen  Lernen


H L L ist ein Trainingsprogramm, das die phonologische Bewusstheit beim Vorschulkind fördert und von der Universität Würzburg nach jahrelangen Forschungen empfohlen wird. 
Phonologische Bewusstheit meint die Fähigkeit, sprachliche Einheiten (wie Wörter, Silben, Laute und Reime) in der gesprochenen Sprache zu erkennen. Phonologische Bewusstheit stellt eine wichtige Vorläuferfertigkeit des Schriftspracherwerbs dar. Kinder im Vorschulalter haben in der Regel eine gut verständliche Umgangssprache, verfügen über einen ausreichenden Wortschatz und verwenden eine weitgehend korrekte Grammatik. So können sie meist problemlos mit ihrer Umgebung kommunizieren. Jedoch konzentrieren sie sich hierbei ausschließlich auf Bedeutung und Inhalt des Gesagten. Form und Struktur der Sprache ist ihnen nicht immer bewusst. Vielen Vorschulkindern fällt es teilweise noch schwer, das, was sie sagen, in einzelne Wörter, Silben und Laute aufzuteilen. Später in der Schule sollen sie aber recht schnell lernen, dass die Laute von bestimmten Zeichen - den Buchstaben - repräsentiert werden. 
Die Ergebnisse zahlreicher Studien belegen, dass sprachliche Bewusstheit eine sehr wichtige Voraussetzung zum problemlosen Lesen- und Schreibenlernen ist. 

Hierzu wurde ein entsprechendes Trainingsprogramm entwickelt: 
 

H Ö R E N   L A U S C H E N   L E R N E N


Dieses Programm zielt dementsprechend genau auf die Förderung der sprachlichen Bewusstheit während der Vorschul- und Einschulungsphase ab und erstreckt sich über 20 Wochen. Es setzt sich aus verschiedenen Bereichen zusammen, die inhaltlich aufeinander aufbauen.
 

          Lauschspiele                                               Reimspiele                                          Wörter und Sätze   

                     

                                         Silben                                                     Anlauterkennung                           Lautsynthese und Lautanalyse

 

Buchstaben                                                                                                             

 


Diese steigern sich in ihrem Schwierigkeitsgrad. Jedoch können nur dann langfristig förderliche Erfolge für das Lesen und Schreiben erzielt werden, wenn es nach Anleitung durchgeführt wird. Das Programm soll regelmäßig durchgeführt werden, das heißt täglich 10 Minuten. 
Wir beginnen täglich um 9.00 Uhr, außer in den Ferienzeiten. Dies setzt Pünktlichkeit, Ausdauer und genaue Planung der Erzieher, Eltern und Kinder voraus.

 

 
 

Mathematische Früherziehung


Nur durch eine phantasievolle und lebendig vermittelte Mathematik kann es gelingen, in unseren Kindern Interesse an Zahlen zu erwecken. 
Die Grundzahlen werden spielerisch in den Alltag integriert oder in bestimmten Projekten gezielt erarbeitet. Jeder Tag bietet den Kindern Gelegenheiten zum Zählen. Die Kinder werden aufgefordert, Mengen festzustellen, z.B. beim Tischdecken, der Anzahl der Geburtstagskerzen usw. Wir behandeln die Zahlenwelt auch in Geschichten und Liedern. Durch Spielen werden die Zahlen wiederholt und ebenfalls gefestigt. Die Kinder sortieren in der Bauecke gerne, legen Muster und bauen Reihen. Dies sind erste Schritte zum Verstehen mathematischer Gesetze. Sie lernen mathematische Begriffe, wie "gleich", "größer", "kleiner", "länger", "kürzer", "vorher", "nachher" kennen. 
Mit diesem ganzheitlichen Ansatz gelingt es uns, Kindern die Welt der Zahlen näher zu bringen und ihnen die Grundlagen der Mathematik zu vermitteln. 
Wir möchten allen kleinen und großen Kindern zeigen, wie unglaublich spannend, lustig und interessant die Welt der Zahlen ist. 
Darüber hinaus wird im Vorschuljahr das Projekt "Zahlenland" durchgeführt.

 
 

Zusätzliche Angebote


Wir bieten an:

 

  • Deutsche Bahn / Verkehrserziehung

  • Erste-Hilfe-Kurs für die Vorschulkinder

  • Feuerwehr / Brandschutzerziehung

  • Gegenseitige Besuche von Kindergarten und Grundschule

  • Polizei / Verkehrserziehung

  • Vorschulausflug

  • Vorschulübernachtung

  • Zahnarzt / Gesundheitserziehung

 
 
9. Zusammenarbeit mit den Eltern


Um eine gute pädagogische Arbeit im Kindergarten leisten zu können, sind wir auf die Mitarbeit der Eltern angewiesen. Grundlage für die Zusammenarbeit von Eltern, Mitarbeiterinnen und Trägervertreter sind ein Vertrauensverhältnis und ein offenes Miteinander. Aktive Zusammenarbeit gibt uns die Chance, die Eltern in das Kindergartengeschehen mit einzubeziehen. Gemeinsam mit ihnen wollen wir für die geistige, seelische und körperliche Entwicklung der Kinder Sorge tragen. Dies versuchen wir unter anderem mit gemeinsamen Gesprächen und gezielten Informationen.

Elternarbeit:

  • Aufnahmegespräche

  • Bastelabende / -nachmittage

  • Elternabende

  • Elternaktionen (Familientage, Vater-Kind-Frühstück)

  • Elternbeirat (Elternbeiratswahl, Elternbeiratssitzungen)

  • Elternbesuchstage

  • Elternbriefe / -infos

  • Elterncafé

  • Elternumfrage

  • Entwicklungsgespräche

  • gemeinsames Gestalten von Festen und Feiern

  • gemeinsames Gestalten von Gottesdiensten

  • gezielte Elterngespräche

  • Informationselternabend für die Neuen

  • Pinnwände / Flipchart

  • Tür- und Angelgespräche

10. Öffentlichkeitsarbeit


Wir möchten die "Öffentlichkeit" am Alltag des Kindergartens teilhaben lassen. Es ist unser Ziel, unsere pädagogische Arbeit möglichst offen und transparent darzustellen. Sich als Kindergarten "öffentlich" zu machen, geschieht in vielfältiger Weise.

  • Aushänge

  • Ausflüge und Spaziergänge im Dorf

  • Elternbriefe

  • Familienausflüge

  • Feste und Feiern (Kiga-Fest, Oma-Opa-Nachmittag)

  • gegenseitige Besuche von Schule und Kindergarten

  • Gemeindeblatt / Main-Post

  • Gottesdienste (St. Martin, Advents- und Abschlussgottesdienst)

  • Kontakt zum Seniorenkreis

  • Kontakt zu örtlichen Vereinen

  • Weihnachtsmarkt

 
11. Zusammenarbeit mit Fachdiensten


Jedes Kind benötigt eine individuelle Förderung, die den Fähigkeiten und Defiziten des Kindes angepasst wird. Aus diesem Grund ist eine Zusammenarbeit mit anderen Institutionen unerlässlich. Ein Austausch mit dem jeweiligen Fachdienst ist uns nur erlaubt, wenn die Eltern uns von unserer Schweigepflicht entbinden.

  • Caritasverband (Fachberatung)

  • Ergotherapeuten

  • Frühförderstelle (familienorientierte Hilfe)

  • Grundschule Kirchheim / Gaubüttelbrunn

  • Jugendamt / Landratsamt / Gesundheitsamt

  • Logopäden (Sprachtherapeuten)

  • Maria-Stern-Schule (Sprachheilschule SVE + Schule)

  • mobiler Dienst (kommt in die Einrichtungen)

 
12. Traditionen im Kindergarten

                                                                                      Martinszug

  •                                                                                                                               Adventsmarkt 

  • Nikolausbesuch

  •                                                                             Weihnachtsfeier

  • Spielzeugtag

  •                                

  •                                     Faschingsfeier

  •                                                                                                               Kochtag

  •                                                                              Osternestsuche

  •                                           Geburtstagsfeier

  •                                                                                                      Mutter- und Vatertag

  •                                                                                                                                           

  •                                                                                                                                            Oma - Opa - Nachmittag

  • Väteraktionen wie

  • Laternen-Basteln oder Vater-Kind-Frühstück

  •                                                                                        

  •                                                                                                    Waldtag

  •                                   Seniorennachmittag

  •                                                                                                                                             Naturerlebnistag

  •                                                                              Kindergartenfest / Familienfest

  •                                                                                                                                  Elternbesuchswochen

  •                          Gottesdienste im Jahreskreis

 

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